Alles wird gut – Tag 6-21

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… und mein Leben liebt mich!

Hallo ihr Lieben!

Ich nahm mir jeden Tag vor einen Beitrag darüber zu schreiben, welche drei guten Dinge mir am jeweiligen Tag passiert sind. Die Umsetzung scheitert – wie so oft – am Leben. Doch heute, an diesem wundervollen, sonnigen Sommertag lümmele ich auf der Gartencouch und habe Zeit und Muse, meinen Beitrag zu schreiben. Die Frage ist, ob mir jetzt auf Anhieb 48 positive Ergeignisse oder Dinge einfallen, zumal die letzten Wochen von einer gewissen Unruhe und einer Menge Ärzte begleitet wurden. Mal sehen … Alles wird gut – Tag 6-21 weiterlesen

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Das Wort zum Mittwoch – Leben leicht gemacht !

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Geld. Mangeldenken. Es reicht hinten und vorne nicht. Verdienst? Im Grunde ok. Aber wo ist dann die ganze Kohle?

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Geile Zeit (Alles ist gut – Tag 5)

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So unterschiedlich verlaufen die Tage; die Welt ist schön, bunt und voller Freundschaft und Wertschätzung!!! 😀

Was ist mir also heute tolles widerfahren?

Ein Geburtstagsfühstück mit Erdbeertörtchen und Minikerze von meinem Schatz   /  eine neue Porzellankatzenfamilie von meinem Schatz (das ganze Haus ist voller Katzen!)  / ein Geburtstagspaket von meiner Tante und meinem Onkel, aus dem ein „Happy Birthday“-Herzluftballon geschwebt kam  /  Süße Geschenke und unzählige Glückwünsche von vielen lieben Menschen  /  eine kleine Geburtstagsüberraschung von den Schwestern während meiner Chemo  /  keinerlei negative Auswirkungen der Chemo heute (und nächste Woche Pause)  /  nach all den Regentagen den ganzen Morgen auf der Terasse in der Sonne verbracht  /  Besuch von einer lieben Freundin heute nachmittag  /  HAPPY, HAPPY BIRTHDAY !!! 😀

Alles ist gut – Tag 4

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Was kann ich dem heutigen Tag Gutes abgewinnen … ?

 

Sonne. In Teilen zumindest.

Ein Telefonat mit einer lieben Freundin.

Und Katzen. Katzen gehen immer!

 

Hoffnungsvolle Grüße von der Optimistenfront

Mädelstour III

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Weil es so schön war, und es noch so unendlich viel aus dem weiblichen Nähkästchen zu plaudern gibt, folgt hier nun die Fortsetzung der beliebten „Partyhotelmädelstour-Reihe“:

Wir schreiben das Jahr 2004 / 05 / 06 / 07 oder 08, wer weiß das schon so genau. In den unendlichen Weiten des Gedankenweltalls verschwimmt die Zeit zu einer zähen Masse skuriler Erinnerungen …

Die erste Erinnerung, die meinen Kopf heimsucht, ist nur ein Schnipsel. Ein kleiner Schnipsel erschreckender Realität in einem Moloch aus Kopfnebel und Essensdüften – das Frühstücksbuffet. Ich stehe an Nämlichem und fülle gerade meinen Teller, als mein Blick auf die Würstchen links neben mir fällt. Am unteren Buffetrand fällt mir ein weiteres Würstchen auf. Ich bin noch zu müde, um die Situation zu erfassen und nehme am Tisch Platz. Mein Blick fällt abermals nach vorn in Richtung Buffet: Ein junger, augenscheinlich eher unkultivierter Mann, hat sich wohl zu einer Wette hinreißen lassen, welche das fehlen seiner Hose beinhaltet. Nebst Unterkleidern. Ungläubig starre ich zum Buffet. Auch die anderen haben den Typ bemerkt und sind augenblicklich hellwach. Inklusive Sicherheitsdienst. Das ganze Spektakel dauert nur einige Minuten aber es hat gereicht, um mich nachhaltig zu verstören. Ich kann nicht mehr sagen, ob der Kerl wirklich vor den Würstchen stand (andere Gedanken lassen auch die Käseplatte vermuten), aber mein Kopf hat sich dieses Bild so zurecht gelegt und es weigert sich seitdem beharrlich, meine Hemisphären zu verlassen!

Eine andere Erinnerung fördert einen Kerl in rosa Gymnastikanzug und Tutu zu Tage, welcher eine Stunde lang auf einer Kremserfahrt mit genervtem Kutscher und ohrenbetäubenden Mallorca-Schlager-Interpretationen in Endlosschleife dem Pferdewagen hintererrennen muss, weil ihm sein Gefolge so befahl. Er war nämlich die Braut, was ihn in den Augen seiner Kumpels offenbar gesellschaftlich abrutschen lies, zumindest musste er für diese Entscheidung bei etwa 30 Grad Hitze mitten im schönen Münsterland bluten. Es gelingt ihm nach einigen Anläufen unseren Wagen zu erklimmen. Da es sich um das hintere Ende desselben handelt, zeigt der Körpereinsatz der Ballerina mit formvollendeten Sprungbewegungen Wirkung im gesamten Wagen: Mitkremser und Bierbecher flieggen im hohen Bogen durch die Gegend, ein Wunder, das die Pferde nicht abgeheben. Einzig der Kutscher sitzt mit versteinerter Mine auf seinem Bänkchen und betet um ein gehaltvollere Aufgabe im nächsten Leben. Dieses Szenario ging als „Der letzte Wagen hüpft“ in die Geschichte der Girls-Club-Anekdoten ein…

Weitere Erinnerungen erspare ich euch an dieser Stelle, nicht zuletzt, weil ich mich erstmal sammeln muss. Es ist erschreckend, was man alles so im Leben erlebt. Ich stelle mir immer vor, dass meine Erinnerungen in einer großen, schweren Holzkiste aufbewahrt sind, die im Dachboden meines Oberstübchens steht. Von Zeit zu Zeit mache ich die Kiste auf und wische die Spinnenweben von meinen Erinnerungen. Meistens sind sie sehr lustig! Aber manchmal wünscht man sich auch, man hätte die Kiste einfach zu gelassen …